Japan Solotour 2016 – Tokyo (Teil 4)

Japan Solotour 2016 – Tokyo (Teil 4)

Vor 24 Std. war ich eigentlich durch mit Tokyo. Zu sehr hatte mich der gestrige Nachmittag und Abend gelangweilt. Aus welchem U-Bahn Schacht ich auch emporstieg, es waren wirklich viele in den letzten Tagen, so eintönig präsentierte sich die Umgebung. Haufenweise Konsumtempel, unzählige Restaurants und die Ameisenstraßen aus Businessmännern und dazugehörige Damen in ihren Kostümchen. Vielleicht war ich aber auch einfach platt nach den letzten Tagen und wenn der Kopf nicht neuen Input bekommt macht das die Sache auch nicht einfacher. Auf großartig rumlaufen hatte ich keine Lust mehr und somit beschloss ich etwas zu machen, was ich schon immer einmal in einer Stadt geplant hatte.

Also neuer Tag, neues Glück. Wetter mies, zwar trocken und frühlingshaft warm, aber gleißend heller und zudem grauer, asiatischer Suppenhimmel. Aber vom kühnen Plan des Vorabends wurde nicht abgewichen und ich habe mir tatsächlich ein 24 Std. Ticket für den HopOn-HopOff Bus gekauft. Diesen Plan hatte ich aber bereits kurz nach Besteigen des Busses schon wieder bereut. Wer bitte soll bei diesem Sitzabstand Platz finden. Gefühlt alle, nur ich wieder nicht. Locker 15cm fehlten und setzte man sich quer so wurde einem das Schloss vom Gurt in die Pfott gerammt. Na wunderbar! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Uli und Peter! Ohne eure aufbauenden Worte über WhatsApp hätte ich mich wahrscheinlich heulend unter die Bettdecke verkrochen.

Der unbestrittene Vorteil an so einer Bustour ist jedoch, dass man etwas von der Welt sieht. Es dauerte zwar ziemlich lange bis ich einen Stop als sehenswert erachtete, aber dort einmal ausgestiegen hat es doch noch zu einem schönen Nachmittag mit netten Beobachtungen gereicht. Die Kirschblüte erreicht langsam auch ihren Höhepunkt und die Menschen hier nutzen jede Gelegenheit um mit dem traditionellen Hanami den Anlass gebührend zu feiern.

So liebes Dutzend, das war es von vor Ort. Bereits in gut sechs Stunden geht der Wecker und der Heimflug steht an. Das ich mich darauf freue muss ich nicht erwähnen. Für ein Fazit reicht es leider zeitlich nicht mehr. Das wird in den nächsten Tagen von zu Hause nachgeholt. Der ein oder andere fotografische Schnipsel liegt bestimmt auch noch auf der Platte und wird dann hinzugefügt.

In diesem Sinne, Sayonara!

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